Stoffwechsel – Mein Steckbrief

So, es geht los mit Stoffwechsel Runde 3 und ich freue mich, das erste Mal dabei sein zu dürfen!

Was nähst du am liebsten für dich?

Kleider, Blusen und Mäntel. Wobei ich definitiv keine Mäntel mehr brauche und auch Röcke nähe und Hosen nähen sollte. Also im Prinzip nähe ich alles, solange es DOB ist.

Hast du dir für diese Frühjahrs/Sommersaison Pläne gemacht, etwas
bestimmtes vorgenommen? Was wirst du wohl als nächstes nähen wollen?
Ich möchte gerne meine Arbeitsgarderobe (Anzugträgerjob) vervollständigen. Außerdem ein paar aufregende Teile abseits von Jeans und T-Shirt für die Freizeit nähen. Konkrete Projekte, für die ich noch keinen Stoff habe ist ein sommerliches Hemdblusenkleid und sonstige Sommerkleider, sowie eine Chaneljacke für den Frühling/Sommer.

Die Glaubensfrage: Webstoff oder Jersey? Oder doch beides?
Ich mag beides. Leider macht der höhere Tragekomfort von Jersey die geringe Haltbarkeit (ich habe noch keinen gefunden, der nicht sofort pillt) nicht wett. Daher lieber Webstoff.

Welches Material vernähst du am liebsten (z.B. Viskose, Baumwolle,
Wolle, …) – gegen was hast du eine (starke) Abneigung?
Bzgl. Material habe ich keine Vorlieben, ich nähe im Prinzip alles. Wichtig ist jedoch, dass es hochwertig und haltbar ist, sonst lohnt sich die Mühe nicht. Lieber ein guter Polyesterstoff als eine billige Seide, die sofort zerreißt.
Vom Fall her bevorzuge ich weichfallende Stoff gegenüber steifen Stoffen.
Was ich nicht ausstehen kann ist Acetat und Acryl.

Was sind deine Lieblingsfarben, welche stehen dir gut? Welche gehen gar nicht?
Ich bin ein Sommertyp, und zwar ein „dunkler Sommer“. Das heißt, ich kann alle Sommerfarben tragen, sollte aber immer auf einen Kontrast achten.
Mein Kleiderschrank besteht aus weiß, schwarz, dunkelblau, grau rosa/nude und pink.
Was gar nicht geht ist orange und gelb, und so Farben wie lachs, apricot. Braun mag ich gar nicht, genauso wie „Erdtöne“.
Momentan sind meine Lieblingsfarben weiß/cremeweiß (aber nicht gelblich), hellgrau und dunkelblau.

Welche Muster magst du? Groß oder klein? Blumen, Streifen, Punkte?
Oder sind Muster vielleicht gar nicht so deins?
Ich mag Muster gerne, nur sie dürfen nicht zu großflächig und zu eckig sein. Also keine Streifen oder Karo. Da ich außerdem sehr groß bin, sollten sie nicht zu „kleinmädchenhaft“ sein, da das sonst leicht lächerlich aussieht. Blumenmuster mag ich gerne, aber ich finde, dass sie meist sehr „omahaft“ aussehen. Im Zweifel hätte ich lieber einen unifarbenen Stoff, da Muster doch sehr vom persönlichen Geschmack abhängen.

Was sind die Kleidungsstücke, die dir (in letzter Zeit) in deinen Augen am besten gelungen sind? (Bitte mit Link oder Foto) Sind welche dabei, die du vor allem wegen ihres Stoffes magst?

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Das ist eine Samtjacke im Trachtenstil. Die hats leider nicht in meinen Schrank geschafft, da sie etwas zu klein geraten ist. Aber meine Oma trägt sie wahnsinnig gerne und ich finde sie wunderschön. Der Stoff ist ganz wunderbar, altrosa Samt.

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Eins meiner liebsten Ensembles für den Sommer. Nudefarbener Rock aus Boucle und Bluse aus Crèpe de Chîne.

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Ein typisches Kleid für mich. Dunkelgraues Etuikleid aus Wolle. Total langweilig? Durch den Schnitt wird es interessant. Das trug ich das erste Mal bei der standesamtlichen Hochzeit von meinem Bruder, zusammen mit einem pinken Blazer.

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Ein Etuikleid mit Seltenheitswert: Ich habe Baumwollsatin und Viskosegeorgette im gleichen Muster gefunden. Das Etuikleid ist aus Baumwollsatin, oben ist ein Volant/Rüsche aus dem Georgette (sieht man bei genauem Hinsehen).

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Meine Chaneljacke. Eins meiner Meisterstücke, genau nach der Anleitung von Claire Shaeffer gearbeitet. Leider pillt der Stoff – zu schade…

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Das Kleid ist auch eins meiner Lieblinge. Der Stoff ist normaler Baumwollsatin, aber er hat einen schönen Glanz/Schimmer, der dem ganzen etwas besonderes gibt.

Wieviel Stoff verbrauchst du ca. für einen Rock, ein Oberteil, ein
Kleid? Welche Mindestmenge benötigst du für die Verarbeitung? Oder
hast du sogar ein Maximalmaß für Stoff?
Ich bin sehr groß, daher brauche ich mehr als die Durschnittsfrau. Für einen schmalen Rock brauche ich 1m, für einen weiten 2m. Hosen brauche ich 2,70m. Für Oberteile brauche ich 1m (kurzärmliges Shirt) bis 2m (normale Hemdbluse) bzw. dann entsprechend mehr. Kleider brauche ich je nach Schnitt 1,50m (Etuikleid „ohne alles“) bis 3m (Hemdblusenkleid, weites Kleid) bzw. open end. Jacken brauche ich 2,50 für einen Blazer bzw. 2m für eine Chaneljacke. Für Mäntel kaufe ich 3-5m.
Im Prinzip rechne ich auf jedes Teil pro Länge pauschal 20cm mehr ein. Wenn ich also für eine Bluse laut Anleitung 1,50m brauche und die Vorder-/Rückenteile nebeneinander und darunter der Ärmel zugeschnitten wird, rechne ich 1,50m+(2*0,20m)=1,90m ein. Ich hoffe das ist verständlich.

Gibt es sonst noch etwas, das dich als Näh-/Stofftyp in deinen Augen ausmacht?
Ich nähe nur Kleidung für Erwachsene und am liebsten Vogue Designerschnitte. Schöne Verarbeitung und perfekte Passform sind mein Ziel. Das heißt, ich kann auch aus einem auf den ersten Blick total langweiligen Stoff ein tolles Teil machen.
Mit dem Farbenmixstil und allzu bunten Sachen kann ich wenig anfangen.

Jetzt bin ich natürlich gespannt, wie die Steckbriefe der anderen aussehen und vor allem, für wen ich Stoff kaufen gehen darf!

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