Garderobenplanung – Alles auf Anfang

Wie ihr vielleicht auf Twitter mitbekommen habt, sieht mein Kleiderschrank nun so aus:

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Das heißt, in meinem Kleiderschrank sieht es sehr leer aus. Nicht ganz so leer wie auf den Bildern, ich habe noch ein paar Klamotten wieder reingetan, die zwar theoretisch nicht mehr gehen, praktisch es aber noch etwas müssen. Schließlich kann ich nicht von einem Tag auf den anderen meinen kompletten Schrank neu bestücken, weder durch Nähen, noch durch Kaufen (ja ich weiß – böses Wort).

Nachdem ich meinen Kleiderschrank so geleert habe, war ich erstmal komplett überfordert. Im Prinzip hatte ich eine Jeans, ein T-Shirt und jede Menge Pullis. Schlafanzüge habe ich auch genug (das ist der Stapel mit dem schwarz-weißen Shirt. Das davor ist wirklich nur ein dunkelblaues T-Shirt). Der Rest ist Arbeitskleidung, Abendgarderobe oder Dirndl.

Um dem ganzen etwas den Stress rauszunehmen, habe ich mir eine schwarze Jeans (die nach dem Waschen weiße Flecken hat – toll) und zwei T-Shirts bestellt.

Aber das war nur ein Schritt, bevor ich das eigentliche Problem angehen werden muss:

Ich brauche eine komplett neue Garderobe.

Das ist einerseits total schön, weil ich quasi von vorne anfangen kann, andererseits überfordert es mich komplett. Bei der Arbeitskleidung hatte ich mir schon vor der Ausmistaktion einige Gedanken gemacht, das ist kein Problem. Aber bei der Freizeitkleidung, da ist es eins.

Am Anfang steht nämlich genau eine Frage:

Was für eine Garderobe möchte ich haben?

Und darauf ist meine ehrliche, von Herzen kommende Antwort:

Keine Ahnung.

Keine Ahnung ist eine sehr schlechte Antwort, wenn man nichts zum Anziehen hat. Daher versuchte ich mir Inspirationen zu holen. Ich durchforstete Online-Shops, nicht nur von dem Shop, wo ich Sachen in meiner Länge bekomme, auch von „normalen“ Shops. Die Burdas, diverse Schnittmusterhersteller – nichts. Ich ging sogar in Stoffläden, da mein gut gefüllter Vorrat mehr was für Business-, als für Alltagskleidung hergibt. Nichts.

Irgendwann stieß ich auf dieses Outfit:

Burda Style 10/2014 Modell 135 und 138

Es passt nicht zu meinem Alltag. Es ist eigentlich mehr was fürs Büro (auch wenn es nichts für meines ist). Aber es ist eines der wenigen Dinge, die mir gefallen.

Daher habe ich beschlossen, nun so vorzugehen:
Ich nähe mir Outfits. Eins nach dem anderen. Natürlich werde ich darauf achten, dass die Sachen untereinander kombinierbar sind, aber das wichtigste ist, dass ich etwas habe, wo ich weiß, das ziehe ich zusammen an und es wird gut aussehen. Vielleicht nähe ich mir auch zwei Oberteile pro Outfit, aber das wichtigste ist: ich nähe mir zusammenpassende Sachen. Und ein neues Outfit wird erst angefangen, wenn das alte fertig ist. Damit ich nicht 100 Röcke und keine Bluse oder umgekehrt im Schrank habe.

So, nun kommt als erstes dieses Outfit an die Reihe (neben der WGSA-Näherei). Ein zweites habe ich auch schon im Hinterkopf, aber dazu mehr, wenn das erste fertig ist.

Nun: Auf los gehts los!

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2 Antworten zu Garderobenplanung – Alles auf Anfang

  1. mit heisser nadel schreibt:

    Das Outfit ist auf jeden Fall sehr schön. Der Stoff macht da viel aus, das kann man auch viel unbüroiger machen, vermute ich. Viel Kraft auf jeden Fall. Auf Sicht fahren mit Outfit für Outfit scheint mir gar keine so schlechte Strategie zu sein.
    Viele Grüße,
    Katharina

  2. blaupause7 schreibt:

    Mir gefällt dieses Outfit auch sehr gut

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