Ordnung im Nähkästchen

Letztens ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich mehr unterwegs nähe, als zu Hause. Alle zwei Wochen haben wir ein Nähtreffen und mehrmals im Jahr fahre ich mit Freundinnen auf ein gemeinsames Nähwochenende oder nehme die Nähmaschine mit in den Urlaub.

Da ich nun die Verpackung und Aufbewahrung meiner vielfältigen Utensilen nahezu perfektioniert habe,  wollte ich Euch mal zeigen, wie ich alles so aufbewahre:

Stecknadeln:

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Meine Stecknadeln bewahre ich in einer kleinen Tupperdose auf. So habe ich sie stets griffbereit, aber sie werden nicht stumpf wie z.B. in einer Metalldose. Und die Dose schließt fest, das heißt ich brauche keine Angst zu haben, dass sie unterwegs aufgeht.

Sonstige Werkzeuge:

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Meine sonstigen Werkzeuge bewahre ich in einer Bionic Gear Bag auf. Es passt viel rein, die Fächer helfen, die Übersicht und Ordnung zu behalten, aber auch alles auf den ersten Griff zu finden.

Schnittmuster:

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Schnittmuster bewahre ich in DIN-A4-Umschlägen auf. Da passt alles rein, Schnittteile, Anleitung, Umschlag und auch geänderte Schnittteile. Das habe ich mir von einer Freundin abgeschaut und es hat mir sehr geholfen, die Ordnung zu bewahren. Die Umschläge gibt es günstig im 100er-Pack bei ebay, amazon oder im lokalen Großmarkt.

Garn:DSC07378.JPG

Garn habe ich früher in so einer Plastikkiste aus dem Baumarkt, die für Kleinteile gedacht ist, aufbewahrt, aber das war nicht wirklich optimal. Nun habe ich mir eine Aufbewahrungsbox aus dem Internet bestellt und finde so die benötigte Farbe auf einen Griff. Wenn ich länger wegfahre, darf die Box mit, aber nur für ein Tagesnähtreffen nehme ich sie natürlich nicht mit.

Projekte:

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Für Projekte und Kleinteile habe ich mir im Internet Reißverschlussbeutel aus durchsichtigem Plastik bestellt. Die gibt es in verschiedenen Größen. In den größten Beuteln bewahre ich meine Projekte auf, in den kleineren Beuteln Kleinteile, wie z.B. die Unterlegscheiben, die ich zum Beschweren von Schnittmustern verwende.

So habe ich immer alles beinander und wenn ich mal wieder auf den letzten Drücker packe (was quasi nie passiert…), nehme ich einfach den jeweiligen Beutel und weiß, dass ich alles notwendige drin habe. Wenn ich ein Projekt anfange, schreibe ich mir oft einen Zettel, was ich alles benötige (Knöpfe, Einlage), den ich in den Beutel lege, bis ich alles beinander habe.

Alles zusammen kommt dann in einen Korb:

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Nähmaschine:

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Meine Nähmaschine ist nicht gerade klein und leicht. Da sie „Übergröße“ hat, gibt es auch keine Tasche für sie. Wenn man sie aber ständig mitnimmt, ist das blöd. Daher habe ich mir mal zum Geburtstag den dazu passenden Trolley bestellt. Da ist sie gut gepolstert und der Trolley ist auch so stabil, dass man keine Angst haben muss, dass der Griff abreißt und die teure Nähmaschine auf den Boden segelt. Außerdem hat er viele praktische Fächer, wo man die Zubehörbox, das Pedal oder das Stromkabel verstauen kann. In das Fach hinter der Maschine passt der Anschiebetisch und auch ein großes Lineal. Wenn ich den Trolley die Treppe hinuntertragen muss, ächze ich ziemlich, weil er sehr unhandlich ist, aber es ist einfach wunderbar, die Nähmaschine hinter sich herziehen zu können. Und im Auto ist sie endlich auch gut geschützt. Wenn ich wegfahre, kann ich auch den Schaumstoffteil, der die Nähmaschine schützt, durch Stoff ersetzen und habe so mehr Stauraum.

Und so sieht es dann aus, wenn ich mich auf dem Weg zum Nähtreffen mache:

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4 Antworten zu Ordnung im Nähkästchen

  1. kuestensocke schreibt:

    Vielen Dank für den interessanten Post! die Plastiktaschen für die in Arbeit befindlichen Projekte finde ich sehr schlau. Das wäre auch was für mich, weil ich gern mehrere Dinge zuschneide und dann nach und nach vernähe. Die Bionic Gear Bag ist ein wahres Wunderding, wenn das Nähen von solchen Täschchen nicht so zeitraubend wäre, würde ich mir auch gern zwei davon zulegen. LG Kuestensocke

    • kleiderschmiede schreibt:

      Danke! Die Idee habe ich von meinem Freund geklaut und es ist so praktisch, weil nicht mehr alles rumfliegt und es doch hübscher ist, als die Plastiktüten, die ich vorher verwendet habe.
      Die Bionic Gear Bag finde ich wunderbar, aber ich bin bis jetzt davor zurückgeschreckt, mir mehr zu nähen, da ich quasi alles dafür neu kaufen müsste und das will ich ja vermeiden.
      Alles Liebe,
      Marianne

  2. sabinemichaela schreibt:

    Hach der Koffer für die Nähmachine ist toll, hätte ich auch gerne. Nicht dass ich es brauchen würde, ich muss die Maschine zum Glück nirgends mitnehmen, schick wärs aber schon.

    lg Sabine Michaela

    • kleiderschmiede schreibt:

      Ja! Für meine Maschine gibt es leider keine Tasche, daher ist es die einzige Möglichkeit. Würde ich meine Maschine aber nirgendwo hinnehmen, wäre ich wohl bei der Staubschutzhülle geblieben…

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